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Chinahandelsinformationen von Mok Consult bietet Hilfe und Informationen zum
deutsch-chinesischen Handel und über China China ist heute der
größte Markt und auch der größte Lieferant für
Deutschland in Asien. Gleichzeitig gehört es zu den schwierigsten
Lieferanten und Märkten. Das meiste in China, womit die deutschen
Unternehmen zu tun haben, ist erst in den letzten zehn bis fünfzehn
Jahren entstanden. Es ist noch alles im Fluß, bei weitem nicht
konsolidiert, und die Spreu ist noch nicht vom Weizen getrennt. Der Handel
mit China bietet zwar große Chancen, aber Vorsicht ist stets geboten.
Dazu sind fundierte Informationen unerläßlich. Der
Geschäftsführer Dipl.-Ing. Son-Fung Mok der Mok GmbH war von Anfang
an dabei, als deutsche Unternehmen in den 80er Jahren anfingen, mit den sich
von den sozialistischen Fesseln befreienden Unternehmen Chinas die ersten
Kontakte zu schließen und diese zu nutzen. Er war als Berater,
Begleiter, Übersetzer und Dolmetscher und später auch als Bevollmächtigter
für deutsche Unternehmen tätig. Seit 13 Jahren ist die Mok GmbH
unter seiner Führung im direkten Handel diverser Formen mit China aktiv.
Mit seiner reichen Erfahrung und gründlichen Kenntnissen schreibt und
redigiert er diese Chinahandelsinfo und stellt sie dem interessierten
Publikum kostenlos zur Verfügung. Er will informieren und
anregen. Aber er macht dies nebenberuflich, deshalb erscheint diese Info
unregelmäßig. Etwas Selbstdarstellung und eventuell etwas Werbung
sollte erlaubt sein. Mit der Zeit soll diese Info-Serie ein offenes Forum
werden. Leserzuschriften
sind herzlich willkommen. Jeder, der am deutsch-chinesischen
Handel sich beteiligt und etwas besonders weiß und sein Wissen bzw.
Erfahrung mit den anderen am Chinahandel Befaßten teilen will, kann
gern einen Beitrag oder einen Kommentar schreiben und an mok@mok.de schicken. Diese Plattform und
insbesondere die für chinesische Geschäftsleute bestimmte
chinesische Version der Info-Serie abzurufen unter www.sino-german-trade.de,
ist auch für Werbeeinträge offen und wirksam. Näheres erteilt
die Redaktion unter mok@mok.de. Für diejenigen, die sich mit Informationen allein nicht zufrieden
geben, sondern den China-Handel aktiv betreiben, allerdings noch keine eigene
Betriebsstätte in China aufbauen wollen, bieten wir, die Mok GmbH in
Stuttgart und Shanghai, die Alternative: Industrievertretung
in China: Wir haben
gegenwärtig freie Kapazität, um eine Industrievertretung in China
zu übernehmen, gerne auch für technisch anspruchsvolle, erklärungsbedürftige,
komplexe Produkte.
Marketing Maßnahmen werden von uns, in der Regel auf unsere
eigenen Kosten, durchgeführt. Kundenkontakte werden von unserem
Büro in Shanghai und von unseren Agenturen in den wichtigen
Wirtschaftszentren Chinas gepflegt, ebenso die Organisation der
Verkaufstätigkeiten. Die Geschäftsabwicklung erfolgt über
unseren Hauptsitz in Stuttgart, in der deutschen Sprache und mit deutschen
Banken. Kontaktaufnahme: info@mok.de, Tel. 0711 – 44 17 001 begin_of_the_skype_highlighting end_of_the_skype_highlighting. Interessante
Links: |
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Chinahandelsinfo 2010 1. Beschaffung in China schafft über 25% Einsparungen In "Beschaffung aktuell" wird berichtet,
daß bei der Befragung bei 89 mittelständigen Industrieunternehmen
über 25% Kosteneinsparungen von rund 30 Betrieben erzielt wurden.
Über 60 Betriebe gehen von einem steigenden Einkaufvolumen in China aus.
Somit bleibt China mit Abstand der wichtigste asiatische Beschaffungsmarkt.
Problematisch sind Qualität und Liefertreue (-- dafür sorgt aber Mok GmbH!). 2009 9. Europäische Technologie von
chinesischen Industriegruppen gesucht
Vier große und kapitalstarke Industriegruppen aus China hat Mok
Consult beauftragt, Kooperationspartner aus Europa, insbesondere aus
Deutschland, zu suchen. Der potentielle Partner soll über
fortschrittliche Technologie und Know-how verfügen, die wirtschaftlich
erfolgreich verwertbar ist. Die Technologie kann käuflich erworben
werden oder als Kapitalersatz in ein gemeinschaftliches Unternehmen
eingebracht werden. Besonders interessant sind Produktionstechnologie und
Know-how aus dem Automobilzulieferbereich, da diese Branche z. Z. in China
stark expandiert und floriert. 8. Übersetzungsbüro Mok
übersetzt für den deutschen Pavillon auf der Welt-Expo 2010 Das Übersetzungsbüro Mok hat die Ausschreibung gewonnen und
übersetzt nun Informationen,
Veröffentlichungen und Dokumentationen des deutschen Pavillons auf der
Welt-Expo 2010 in Shanghai von Deutsch auf Chinesisch und Englisch. Es wird
erwartet, dass somit 70 Millionen Besucher und noch mehr Menschen über
die Medien durch die Feder der Übersetzer aus dem Büro Mok viel
Gutes und Bemerkenswertes von Deutschland erfahren werden. 7. Fotovoltaik-Kraftwerk aus China auf den
Dächern der Messe Stuttgart Als Ergebnis einer öffentlichen Ausschreibung wurden 22 000
Solarmodule aus China Anfang 2009 auf den 28 000 qm Hallenfläche der
neuen Messe von Stuttgart installiert. Seither wird Strom mit einer Leistung
von 3,7 Megawatt für rund 1 100 Haushalte erzeugt. 6. Mercedes verkauft gut in China 5. Unternehmensberatung für den
Chinahandel Mit unserem
Büro in Shanghai und Repräsentanten im Süden, Norden und
Westen Chinas können wir Sie nicht nur kompetent beraten, sondern auch
Taten folgen lassen. Wir können Sie vor Ort vertreten. In
Chinahandelsberatung haben wir über zehn Jahre reiche Erfahrung in diversen
Branchen. Unser Personal besteht aus Juristen, Wirtschaftlern, Ingenieuren,
Physikern, Chemikern und Linguisten. Die meisten beherrschen die deutsche und
chinesische Sprache und können perfekte Übersetzungen erstellen
sowie bei Verhandlungen dolmetschen und moderieren. Verträge schreiben
wir in der Regel gleichlautend in Deutsch oder Englisch und Chinesisch und
garantieren für die Korrektheit und Gleichheit des Inhalts. Wenn Sie Probleme haben oder vor wichtigen Entscheidungen für
Aktivitäten in China stehen, konsultieren Sie uns!
4. Der größte Automarkt der Welt
mit enormem Wachstum Analog zum Aufschwung des wirtschaftlichen Wachstums
von 7,5% auf 15% boomt es gewaltig auf dem chinesischen Automarkt. Allein im Juli
2009 wurden 677.500 Autos neu zugelassen. Das entspricht einem Zuwachs von 64% im
Vergleich zu Juli 2008. So wurden vom Januar bis Juli 2009 4,3 Mio neue Autos
zugelassen – einmalig in der Welt. Schon heute gilt China als der
größte Automarkt der Welt. 3. China bezahlt hohe Subventionen für
Solarenergie Ab 23.3.2009 bezahlt das Wirtschaftsministerium Chinas
umgerechnet 2,20 Euro/W für die Erzeugung von Energie aus
Fotovoltaik-Anlagen auf Gebäuden. Diese Subvention übertrifft die
Kosten für Solarmodule, die z.Z. von ca. 200 Herstellungswerken
produziert werden und löst einen heftigen Aufschwung der Nutzung von
Solarenergie aus. Die Solarmodule der chinesischen Hersteller stehen
qualitativ den deutschen Produkten nicht nach, sind jedoch viel preiswerter. Mok GmbH
vertreibt solche Solarmodule nun von Stuttgart aus. 2. Chinesische Industrienormen und
gesetzliche Bestimmungen, deutsche Fassung, können von uns angefordert
werden: 2.1. Baugesetz 2.2. Erdbebennorm 2.3. Handelsgesellschaftsgesetz 2.4. Doppelbesteuerungsgesetz 2.5. GB 8978: Integrierte Einleitung von Abwasser 2.6. GB 15603: Lagerung chemischer Gefahrenstoffe 2.7. GB 16297: Emission luftverunreinigender Substanzen 2.8. GB 18599: Lagerung industrieller
Feststoffabfälle 2.9. GB 175: Silikatzement 2.10. GB 1344: Hochofenschlackezement,
Traßzement, Flugaschezement 2.10. GB 177: Festigkeitsprüfung von
Zementmörtel |
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1. China will Sicherheit
der Industrieprodukte erhöhen 2008 und davor 14. Chinesen verfolgen Europäer wegen Verletzung der Patente Zusammen mit den Kooperationspartnern (Patentanwälte,
Rechtsanwälte) in Deutschland und China ist die Mok GmbH in der Lage,
deutsche Firmen bei Streitigkeiten im gewerblichen Rechtsschutz in China zu
beraten. 13. Explosion der Innovation in China In Deutschland herrscht die Meinung vor: Die Chinesen machen alles nach
und sind wenig innovativ. Daß dies bis vor zweihundert Jahren nicht
stimmte, wissen sehr viele. Daß dies spätestens ab 1999 nur
bedingt stimmt, wissen allerdings nur wenige. Nach einem Bericht der
Weltorganisation für geistiges Eigentum (Wipo) meldeten allein die
Chinesen auf dem Festland 173 327 Patente an und damit 44 614 bzw. 35% mehr
als alle Europäer zusammen, die auf 128 713 kamen. Somit rangiert China
auf Platz 3 der innovativsten Länder, hinter Japan auf Platz 1 und den
USA auf Platz 2. Nach China kommt nicht Europa, sondern erst Südkorea.
Die primäre innovative Region der Welt liegt somit in Ostasien mit
Japan, Südkorea, China, Taiwan und Hong Kong und hat 2005 ohne Taiwan
und Hong Kong bereits 761 326 Patente angemeldet. Die sekundäre Region
USA kam auf 390 733 Anmeldungen, mit Europa zusammen auch nur auf 519 446.
Das Innovationspotential wird sich in den nächsten Jahren weiter von
Europa-USA nach Ostasien verschieben. Während die Patentanmeldungen
weltweit jährlich nur um 4,7% wachsen, explodierten diese in China um
das Achtfache in den 6 Jahren von 1999-2005 und in Korea verdoppelten sich
diese im selben Zeitraum. 10. Hochwertige
Federn von 0,035 mm bis 15 mm Drahtdurchmesser Am Stadtrand
von Guangzhou, ca. 100 km von Hong Kong entfernt, hat eine seit Jahrzehnten
in Hong Kong etablierte Federfabrik ihren neuen Produktionsbetrieb mit 10 000
qm Produktionfläche und 400 Arbeitern angesiedelt. Grund: Zu hohe
Lohnkosten in der Heimat – wohlbekannt in deutschen Ohren! Dieser
Betrieb gehört zu den besten in China. Gut besetzte und gut
ausgestattete Abteilungen für Entwicklung, Konstruktion und Testlabors
ergänzen die Produktion. Diese entwickeln, konstruieren und produzieren
Federn aller Art nach europäischen und vor allem auch deutschen
Standards für viele europäische, auch deutsche Kunden. Die kleinste
Feder kann man erst unter einer Lupe wahrnehmen, die großen sind
daumendick und meterlang, siehe www.chinesische-zulieferer.de. 9. Autos ersetzen die
Fahrräder in China Wer eine
Armbanduhr, ein Radio, eine Nähmaschine und ein Fahrrad besaß,
galt im China von Mao als reich. Heute muss es schon ein Auto und eine
Eigentumswohnung sein, wenn von Wohlstand gesprochen wird. Von Computer,
Handy, Fernseher, DVD usw. spricht man schon kaum noch, hat doch jeder
halbwegs arrivierte Mensch so etwas schon. Heute werden in
den Städten die vielen Staus von Autos verursacht. Hunderttausende
Interessenten drängen sich dicht an dicht in den Hallen der Automessen.
Früher wälzte sich in den Städten eine Flut von Radfahrern in
4er bis zu 20er Reihen auf den Straßen voran. Heute sind sie vielerorts
fast verschwunden. Die einstigen Statussymbole sind heute fast zu
Armutszeugnissen geworden. Anstatt ein oder zwei Jahr zu sparen und ebenso
lange zu warten , um ein Fahrrad kaufen zu können und zu dürfen
– allerdings weit übertroffen vom Trabi der DDR!-- geht man heute
in ein Geschäft, blättert ein Tagesverdienst hin und nimmt sein Fahrrad
gleich mit. Dies war noch vor einem Vierteljahrhundert unvorstellbar. Die
altbekannten Fahrradfabriken, die früher mehr als 10 000 Arbeiter
beschäftigten und heute nur noch wenige Hundert, wünschen nur, dass
Castro auf Kuba und Kim in Nordkorea möglichst lange leben und weiterhin
wesentliche Produktionsanteile von ihnen abnehmen. Aber neue
Hoffnungsschimmer erscheinen am Horizont: Das Fahrrad als Umweltmobil wider
den Smog und wider die Fettleibigkeit vieler Kinder an infolge Bewegungsarmut
und ungesundem Fastfood. Auch hofft man, dass wie im Westen das Fahrrad als
Sportgerät entdeckt wird. 8. China hat
bald zu wenig Arbeitskräfte Seit Jahren produzieren immer stärker die chinesischen
Industriebetriebe als die verlängerten Werkbänke für die
etablierten Betriebe in aller Welt. Die Folge lässt sich nicht mehr
übersehen. Arbeitskräfte werden knapp und die Löhne steigern
– ohne Gewerkschaft und ohne Tarifverhandlungen oder gar
–Verträge. Nur Angebot und Nachfrage regeln die Lohnstiegerungen.
Die Chinesische Akademie für Sozialwissenschaften gibt nach den
entsprechenden Studien bekannt, dass es nur noch eine Reserve von ca. 52
Millionen Arbeitskräften in den Dörfern gibt – bei 1,3
Milliarden Einwohnern. In den Städten gibt es bereits fast volle
Beschäftigung. In den Küstenregionen wie der Boomprovinz Guangdong
neben Hong Kong macht sich der Arbeitskräftemangel bereits bemerkbar.
Die Wirtschaft macht sich daran, arbeitsintensive Produktion durch
hochwertigere Fertigungen zu ersetzen. Hierzu werden moderne Technologie und
Anlagen im großen Umfang importiert. Somit macht China die gleiche
Entwicklung wie Hong Kong und Taiwan durch. Dort haben seit 1950 Millionen
von beschäftigungslosen Flüchtlingen und sehr armen Einheimischen
im Laufe von 30 Jahren blühende Industrielandschaften mit fast
Vollbeschäftigung aufgebaut. Frei von den Fesseln der Mao
Tsetung-Gedanken begannen die Chinesen auf dem Festland von 1980 an, eine
boomende Wirtschaft aufzubauen. Ebenfalls nach ca. 30 Jahren, im Jahr 2010,
so prognostiziert die Chinesische Akademie der Sozialwissenschaften,
könnte die Vollbeschäftigung China so erreicht sein, dass
überall Arbeitskräftemangel herrschen wird. Betriebe, die aus den
Arbeitskräften Chinas Nutzen ziehen wollen, haben somit nicht mehr viel
Zeit. 7. Die Visitenkarte – klein aber sehr wichtig Die größte Bedeutung hat der Diensttitel. Die Organisation
in einem chinesischen Unternehmen ist hierarchisch aufgebaut, mit sehr klaren
und eindeutigen Ebenen und Kompetenzen. Die Chinesen achten in der Regel
darauf, dass Personen der gleichen Rangordnung dem ausländischen Gast als
ständige Gesprächspartner zur Verfügung stehen. Während
die Angaben der Position im chinesischen Unternehmen klar und eindeutig sind,
lassen die deutschen Geschäftsleute der Fantasie gern freien Lauf, um
die Rangordnung des Abgesandten nicht hierarchisch festlegen zu müssen
und den Karteninhaber dennoch als wichtigen Gesprächspartner zu
dokumentieren. Nach chinesischem Geschmack entsteht dadurch eine Inflation
der Titel, die zwar kurzfristig bewirken können, dass der deutsche
Repräsentant in der Gesprächsrunde eine oder gar 2 Ebenen der
chinesisch Hierarchie überspringt. Doch spätestens dann, wenn
Vorgesetzte oder Kollegen höherer Ebenen auch noch kommen, sind die
Chinesen verwirrt bis verärgert. Da dieses im allgemeinen
wohl weniger beabsichtigt als systembedingt ist, sollte dem
chinesischen Partner - zumindest nachträglich - die Organisationsstruktur in der eigenen Firma erklärt werden. In vielen deutschen Firmen gibt es
mehrere Geschäftsführer, in einer chinesischen Firma aber nur einen.
Den deutschen Geschäftsführer als Jingli auf Chinesisch (manager auf Englisch) auf
der Visitenkarte zu bezeichnen, kommt einer Untertreibung gleich. Doch ihn
als Zongjingli im Sinne des guten alten Generaldirektor bzw. CEO im
Englischen zu bezeichnen, erscheint den Chinesen dann als Übertreibung,
wenn dessen Geschäftsführer-Kollegen auch nach China kommen und auf
der Visitenkarten ebenfalls als Zongjingli bezeichnet werden. Meistens
behalten die Chinesen solch ein Gefühl für sich, weil sie
höflich sind. Um solche Gefühle aber gar nicht erst aufkommen zu
lassen, sollte man daher einen erfahrenen Chinahandelsexperten zu Rate
ziehen, bevor die Visitenkarten gedruckt werden. Man kann bei dieser kleinen Karte mit
nur wenigen Zeilen viel falsch machen, aber auch Sympathie und
Wertschätzung erwirken. In der Volksrepublik China ist die
offizielle Schreibweise der Schriftzeichen "vereinfacht", auch als
Kurzzeichen genannt, in Hong Kong und Taiwan aber "klassisch" bzw.
Langzeichen. Darüber werde ich in einem der nächsten Info-Briefe
schreiben. Wenn Sie sowohl in der VR China als auch in Hong Kong und Taiwan
zu tun haben und nicht zweierlei Visitenkarten in Besitz haben wollen,
empfehlen wir, diese in klassischen Schriftzeichen drucken zu lassen. Diese
werden in der VR China eher akzeptiert als solche in Kurzzeichen in Taiwan
und Hong Kong. In zunehmendem Maße lassen Chinesen vom Festland China
ihre Visitenkarten auch in klassischen Zeichen drucken. Diese Praxis ist eine
logische Folge dafür, dass die kapitalistische Geschäftspraxis, die
heute auf dem Festland China vorherrscht, von Hong Kong und Taiwan stammt
– sicherlich nicht von Mao und seinen Parteigenossen, die die
Kurzschrift in China eingeführt haben. Dies wirkt sich auch auf die Art
der Übersetzung der Personennamen aus. Zu Maos Zeiten war die Abgrenzung
der Ausländer wichtig. Die Namen der Ausländer wurden so
übersetzt, dass sie sofort als solche erkannt wurden. Alle Silben und
die meisten Konsonanten wurden mit chinesischen Schriftzeichen
übersetzt, die ähnlich ausgesprochen wurden. Das Ergebnis war eine
lange Reihe von sinnlos zusammengesetzten Schriftzeichen, die kaum jemand in
China aussprechen und noch weniger behalten kann. So verschwand der
fremdartige Ausländer aus dem Gedächtnis der Chinesen, sobald er
weg war. Ein Nebeneffekt, der durchaus beabsichtigt war. Zu dieser Zeit war
es in Hong Kong und Taiwan jedoch schon lange Brauch, dass Ausländer und
Chinesen sich in jeder Beziehung näherten. Nicht Abgrenzung sondern
internationale Integration war der Grundgedanke. So gaben sich dort Chinesen
europäische Rufnamen wie Anton Wang, Julia Lee usw., damit die
Europäer und Amerikaner sie
besser rufen und im Kopf behalten konnten. Im Gegenzug ließen die
Europäer ihre eigenen Namen nach chinesischem Brauch für
Personennamen übersetzen, damit die Chinesen sie besser ansprechen und
leicht im Gedächtnis behalten konnten – auch als Zeichen der
Freundlichkeit und des Respekts an die Landessitte. Ein Name besteht dann aus nur 3
chinesischen Schriftzeichen, wobei das erste für den Familienname steht,
den man in der Regel aus den 300 weitverbreiteten Familiennamen Chinas wählt,
selbst wenn die Aussprache nicht exakt der europäischen entspricht. So
kennen die Chinesen z.B. den letzten Gouverneur von Hong Kong Chris Patten als Pan Dingkang und nicht als
"ke-li-si · pei-te-en" ( nach alter Art in der VR China), der in der Erinnerung der Hongkonger lebendig
bleibt und der immer noch sehr beliebter ist. In den letzten Jahren wählten die
Ausländer in China meistens diese "moderne" Art der
Namensübersetzung für ihre Visitenkarten in China. Im Haus von
DaimlerChrysler und Brose zum Beispiel ist dies die Regel. Die
"alte" Art der Transkription wird bei Firmen, die sich intensiv und
vor allem mit viel einheimischem Personal in China engagieren, kaum noch
verwendet. Zur Ehrenrettung des alten Systems, das
parallel zum neuen immer noch von vielen Übersetzern und älteren
Kadern bevorzugt wird, muss gesagt werden, dass bei diesem die Transkription
der europäischen Aussprache viel genauer ist. Der Originalname ist aus
der Transkription der alten Art eher wiederzuerkennen als nach der neuen Art.
Ein Beispiel verdeutlicht der Familienname "Holzapfel". Dieser
würde nach der neuen Art nur noch
"he" heißen, nach der alten Art dann "he-er-zi-ah-pu-fei-er".
Wenn man dabei weiß, dass " l " oft mit " er " und "
p "oft mit " pu " transkripiert wird, und dass es die Silbe " ho
" zwar in Hong Kong, aber nicht in China gibt, dann kann ein
Spezialist daraus vielleicht wieder "Holzapfel" herleiten –
aber einfach und sicher ist es auch nicht gerade. Trotz dieses unbefriedigenden Umstandes ist
es richtig, den Namen auf Chinesisch übersetzen zu lassen, weil es so
erstens höflicher ist und zweitens sonst möglicherweise in der
Adressensammlung des Kunden nicht archiviert wird, und somit der Kontakt
verloren geht. Die meisten oberen Führungskräfte in China denken
nicht in lateinischen Buchstaben, sie beherrschen auch kaum eine
europäische Sprache. Mit einem reinen europäischen Namen in
lateinischen Buchstaben bleibt man dann in seiner Gedankenwelt außen
vor. Die Übersetzung der Firmennamen, was
auch zur Visitenkarte gehört,
ist noch schwieriger und komplizierter – darüber mehr in
einer der nächsten Nummer meines Info-Briefes. Noch eine wichtige Anmerkung: Beim
Überreichen oder Empfangen von Visitenkarten sollte man diese mit beide
Händen anfassen – ein Zeichen der Höflichkeit und
Ehrerbietung. Streng genommen haben die chinesischen Unternehmen
weder Vorstände noch Aufsichtsräte – zumindest nicht so, wie
die deutschen sie verstehen. Bei den größeren Firmen oder
Firmengruppen gibt es wohl einen Verwaltungsrat, Dongshihuei genannt. Die Mitglieder greifen aber auch in die täglichen Geschäfte
ein, so lange diese groß und bedeutend sind. Als Faren (juristische
Personen) vertreten sie die Firma juristisch. Natürlich bestimmen sie
auch die großen Linien der Geschäfte, ernennen und beaufsichtigen
die Geschäftsführer. Die Geschäftsführung besteht in der
Regel aus einem Geschäftsführer (Zongjingli) und gegebenenfalls
aus mehreren stellvertretenden Geschäftsführern (Fuzongjingli).
Sie führen die Anweisungen der Verwaltungsräte aus, die bei den
staatlichen Unternehmen höhere Verwaltungsbeamte sind oder waren, und
bei den privaten Unternehmen meistens die Eigentümer bzw. Teilhaber der
Unternehmen sind. Sie vertreten die Firma nur, solange keine
Verwatungsräte da sind. Sobald ein Verwaltungsrat da ist, treten die
Geschäftsführer in die zweite Linie. Ihre Verfügungen
können durchaus von einem Verwaltungsrat widerrufen werden. Das ist bei
Verhandlungen und Abwicklung von Geschäften stets zu beachten. aus Chinahandelsinfo 41 1. China wird Exportweltmeister Noch ist
Deutschland der Weltmeister im Export. Aber Zulieferungen aus China sind sehr
gefragt. China dient allen Industrieländern als verlängerte
Werkbank. Im Bereich Maschinenbau lieferte China 2006 um mehr als 40% mehr
als ein Jahr zuvor. So hat China bereits im Jahr 2003 Japan in Ausfuhr
überholt. Dieses Jahr wird die USA überrundet sein. Die
Bundesagentur für Außenwirtschaft schätzt die chinesische
Ausfuhren im nächsten Jahr auf 1,4 Billionen US-Dollar. Damit wird
Deutschland dann als Weltmeister im Export entthront sein. Aber mit billigen
Zulieferungen aus China wird die deutsche Industrie trotzdem sehr gut
verdienen und die prominenten Positionen in der Weltwirtschaft halten. 2. Diesel-PKWs werden in China
salonfähig – Bosch nutzt diesen Trend Bei einem
Dieselmotor denkt man in China in erster Linie an Dreck, Ruß und
Lärm. Außer Bussen haben Dieselfahrzeuge am Tag in den meisten
Ballungszentren wie zum Beispiel Peking Fahrverbot. PKWs mit Dieselmotoren
gibt es so gut wie nicht. Die Kenntnisse über moderne Dieselmotoren
wachsen aber und diese Einstellung ändert sich langsam. Jetzt wird Euro
II eingeführt. Die Diskriminierung von Dieselmotoren soll aufgehoben
werden, sofern diese die Norm Euro II erfüllen. Die Zukunft für
Diesel-PKWs ist damit geöffnet. Bosch nutzt als erster diesen Trend und
hat bereits in Wuxi, ca. 3. Supermarkt
für Werkzeugmaschinen entsteht 4. Die chinesischen Vorstände und
Aufsichtsräte sind ganz anders Streng genommen
haben die chinesischen Unternehmen weder Vorstände noch
Aufsichtsräte – zumindest nicht so, wie die deutschen sie
verstehen. Bei den größeren Firmen oder Firmengruppen gibt es wohl
einen Verwaltungsrat, Dongshihuei bzw. 董事会 genannt. Die Mitglieder greifen aber
auch in die täglichen
Geschäfte ein, so lange diese groß und bedeutend sind. Als Faren bzw. 法人(juristische Personen) vertreten sie die Firma juristisch.
Natürlich bestimmen sie auch die großen Linien der Geschäfte,
ernennen und beaufsichtigen die Geschäftsführer. Die
Geschäftsführung besteht in der Regel aus einem
Geschäftsführer (Zongjingli bzw. 总经理) und gegebenenfalls aus mehreren stellvertretenden
Geschäftsführern (Fuzongjingli bzw. 副总经理). Sie führen die Anweisungen der Verwaltungsräte aus, die
bei den staatlichen Unternehmen höhere Verwaltungsbeamte sind oder
waren, und bei den privaten Unternehmen meistens die Eigentümer bzw.
Teilhaber der Unternehmen sind. Sie vertreten die Firma nur, solange keine
Verwatungsräte da sind. Sobald ein Verwaltungsrat da ist, treten die
Geschäftsführer in die zweite Linie. Ihre Verfügungen
können durchaus von einem Verwaltungsrat widerrufen werden. Das ist bei
Verhandlungen und Abwicklung von Geschäften stets zu beachten. 6. Einkaufen aus
China -- einfach, bequem und günstig In China stehen Millionen Werkbänke
für die Weltwirtschaft. Die meisten Industriebetriebe Deutschlands, die
Gewinne erwirtschaften, beschaffen Teile aus China. Kosteneinsparungen
über 50% sind keine Seltenheit. Auch Kaufhäuser und
Einzelhandelsgeschäfte sind voller Waren aus China. Wir haben in China
ein Einkaufsbüro für die deutsche Wirtschaft aufgebaut. Agenturen
in den Industriezentren Chinas unterstützen uns dabei. In unserer
Einkaufsdatenbank sind hundert Tausende Lieferbetriebe von Tausenden von
Produktgruppen verzeichnet. Wir sorgen dafür, dass nur Produkte mit
guter Qualität und niedrigen Preisen eingekauft werden. Je nach Wunsch
des Einkäufers können wir, die Mok GmbH in Stuttgart, als Vermittler
oder Verkäufer fungieren. Näheres siehe www.china-produkte.net . 8. Betriebsgründung in China In den
zukunftsorientierten Industriebetrieben Deutschlands stellt man früher
oder später die Überlegungen, einen Betrieb in China aufzubauen, um
den großen Markt dort optimal zu beliefern und um die niedrigen
Arbeitskosten optimal für den Weltmarkt zu nutzen. Obwohl ein
ausländischer Unternehmer bereits in vielen Branchen – nicht in
allen! – ohne einen chinesischen Partner einen Betrieb alleine
führen und besitzen darf, zögern viele, da dies doch schwierig und
kostspielig ist. Die Risiken sind nicht zu verachten. Viel einfacher ist es,
mit einem chinesischen Branchenkollegen ein Joint-Venture zu bilden. Es kann
sich aber im Laufe der Zeit herausstellen, dass der Partner oder ein mit dem
Joint-Venture verbundener Betrieb ein Sanierungsfall ist, und man mit
Altlasten aus der planwirtschaftlichen Zeiten Chinas mit belastet ist, ideell
und materiell. Die Treue des vom Partner abgestellten Personals gehört
in erster Linie der chinesischen Muttergesellschaft, zu der man in der Regel
ein Lebenslang gehört, und erst in zweiter Linie dem Joint-Venture, bei
dem der ausländische Partner China jeder Zeit verlassen kann –
spätestens dann, wenn der neue Betrieb fortgesetzt Verluste macht. So
droht die Gefahr des Technologie-Verlustes und man muss sich später
vorwerfen, die Konkurrenz selbst ermöglicht zu haben. Die Mok GmbH hat
in den letzten Jahrzehnten Erfahrung gesammelt und ist in der Lage, deutschen
Industriebetriebe zu helfen, all
die oben skizzierten Nachteile zu vermeiden und einen Betrieb in China
aufzubauen. Näheres siehe: www.chinese-german-coop.de . Dipl.-Ing. Son-Fung Mok Mok GmbH Stuttgart,
Shanghai, Guangzhou aus Chinahandelsinfo
35 3.
Deutsche Direkt-Investitionen in China nahmen in 10 Jahren um fast das
30-fache zu Die deutsche
Industrie verkauft nicht nur in China, sie lässt dort auch viel
produzieren. Dafür haben die deutschen Industriebetriebe 529 Mio DM im
Jahr 1992 investiert, im Jahre 2002 aber schon 7,5
Mrd Euro.
Nach einem Jahr
Verhandlungen hat Behr ein Gemeinschaftsunternehmen mit einer Tochter der
Shanghai Automotive gegründet und wird ab nächstem Frühjahr in
Shanghai Produkte der Fahrzeugklimatisierung und Motorkühlung
produzieren. In der Startphase werden ca. 500 Mitarbeiter beschäftigt,
die einen Umsatz von 24 Mio Euro erwirtschaften sollen. Geplant ist eine
Umsatzsteigerung auf 100 Mio. Euro in 5 Jahren. 5. TCL aus
China etabliert den größten Fernsehhersteller der Welt Die
Chinesen fangen an, in Europa zu investieren. TCL ist der zweitgrößte chinesische
Hersteller von Fernsehgeräten und Handys. Letztes Jahr hat TCL Schneider
Technologies im Allgäu übernommen. Dieses Jahr etabliert TCL
zusammen mit Thomson den größten Fernsehhersteller der Welt. Ab
Mitte 2004 sollen 18 Mio. Fernsehgeräte und 4 Mio. DVD-Geräte im
Wert von 3 Mrd. Euro hergestellt werden. Vorerst stellt TCL 2/3 Anteile, um
später 100% zu halten. 9000 Mitarbeiter von Thomson werden in die neue
Firma übernommen. Die Geräte werden weiterhin unter der Marke Thomson,
in den USA unter RCA, in Asien aber unter TCL verkauft. 6.
Bosch verkauft und produziert Geräte für Handwerker in China Zwei
Drittel aller weltweit produzierten Handwerkererzeugnisse werden in China
hergestellt. Die chinesischen
Handwerker arbeiten gern mit Geräten von Bosch. Nun zieht Bosch weitere
Konsequenzen und verlagert seine Produktion von Zweikilobohrhämmern nach
China. 10. C33 sucht Kunden für Gussteile und Schmiedeteile 12. Einkauf und Beschaffung in China 17.
Chinesische Betriebsanleitungen und Webseiten verschaffen
Wettbewerbsvorsprung 18. Individuelle Pauschal-Geschäftsreise nach
China Die Mok GmbH organisiert zu einem Pauschalpreis von 2
900 Euro komplette Massnahmen für Marketing und Beschaffung, die in eine
einwöchige Reise münden. Die Leistungen umfassen u.a. Vermittlung
von Käufern, Vertretern bzw. Lieferanten, Visa-Besorgung, Flugticket,
Hotelübernachtungen, Verpflegungen, Begleitung und Betreuung durch
Dolmetscherin/ Assistentin, Beratung durch Experten im Chinahandel. aus Chinahandelsinfo
34 1.
Kooperationen von deutschen und chinesischen Unternehmen Wenn Sie die
Möglichkeit einer Kooperation mit einem chinesischen Unternehmen suchen,
sei es Einkauf, Verkauf, Vertretung, Lohnfertigung, gemeinsame Produktion,
Joint-Venture usw., schauen Sie bitte in der Website www.chinese-german-coop.de . Vielleicht finden Sie schon dort Ihren potentiellen Partner. Ist es
nicht der Fall, dann teilen Sie uns Ihre Wünsche mit einer Kurzvorstellung Ihrer Firma
mit. Wir werden diese in die o.g. Website in den nächsten chinesischen
Newsletter "Sino-German-Trade" aufnehmen und an ca. 40 000 chinesische gewerbliche
Unternehmen schicken. Die Veröffentlichung ist kostenlos. Es besteht dann
die Möglichkeit, dass ein geeignetes chinesisches Unternehmen Sie
findet. In diesem Fall
werden Sie von uns benachrichtigt. Gegen eine kleine Gebühr
veröffentlichen wir Ihre volle Adresse mit einem Internet-Link. Kontakte
kommen dann direkt zustande. Mit unserer Hilfe müssen Sie nicht so groß
und nicht so alt sein wie Bosch, um in das Chinageschäft lukrativ
einzusteigen und kräftig zu wachsen. 8. Müller Weingarten ist der stärkste
ausländische Pressenlieferant in China 9. Mann + Hummel nimmt in 2 neuen Werken die
Produktion für Filter in China auf aus Chinahandelsinfo
33 .4. China ist der
größte Markt für Werkzeugmaschinen in der Welt Deutschland
ist zwar der Weltmeister in der Produktion von Werkzeugmaschinen, musste
letztes Jahr aber einen Rückgang von 17% verkraften. Dagegen hat China
in den ersten 9 Monaten 2002 57% mehr deutsche Werkzeugmaschinen bestellt.
Somit rangiert China als Abnehmer deutscher Werkzeugmaschinen an der 2.
Stelle in der Welt. Gemessen am Gesamtbedarf von 6 Milliarden Euro pro Jahr
haben die deutschen Hersteller mit dem Verkaufsvolumen von 300 Mio Euro nur
5% des chinesischen Marktes angezapft. -- Der Originalbericht kann unter der Kennziffer
33.4 von uns gegen eine Kostenpauschale angefordert werden: 20 Euro für
deutsch, 2 Seiten,. 5. Marktbericht: NC-Werkzeugmaschinen
in China Seit 1998
wächst der chinesische Bedarf an NC-Werkzeugmaschinen (NWZ)
durchschnittlich um jährlich 35,5%. Im Jahr 2001 wurden 28 535 NWZ in
China verkauft, 70% davon aus dem Ausland, 30% Inland. Bezüglich
der Wertigkeit in Bezug auf Technik und Preis unterscheidet man dort
üblicherweise 3 Klassen: Hoch – Mittel –Niedrig. Das
Verhältnis bezüglich Stückzahl liegt bei 5:50:45,
bezüglich Geldwert aber 15:70:15. Die hochwertigen Maschinen kommen
hauptsächlich aus Deutschland und der Schweiz, die Mittelklasse aus
Japan, USA und Taiwan. 95% aller Bearbeitungszentren in China kommen aus
diesen 5 Ländern. Die von den Kunden geschätzten Vorzüge der
Importmaschinen sind: Technologie, Qualität, Beständigkeit,
Präzision, Zuverlässigkeit, Bekanntheit der Marken, kurze
Lieferzeit. Die chinesischen Hersteller stellen entgegen: Kenntnis der
Kundenbedürfnisse, Kundendienst, Ersatzteilversorgung. Beim
Preiswettbewerb können einheimische Hersteller nur im
Niedrigkostensektor punkten. Schon in der Mittelklasse ziehen die
Taiwan-Produkte den einheimischen Produkten oft davon. Der
größte Bedarf hat die mit ca. 40% Wachstum aufwärts fliegende
Automobilindustrie. Flexible Automatisierung ist die Entwicklungsrichtung.
Schnelle Bearbeitungszentren, NC-Drehbänke und NC-Schleifmaschinen
werden in großer Anzahl angeschafft. Die Hersteller von
Formenwerkzeugen benötigen vor allem NC-EDM-Maschinen, schnelle
NC-Fräsmaschinen und Fräszentren aus dem Ausland. Der Bedarf
wächst proportional zum Wachstum dieses Industriezweiges: Z.Z. 14,5%.
Die Elektronik-Industrie benötigt vor allem
Präzisions-NC-Maschinen. Diese Branche produziert z.Z. Waren im Wert von
295 Milliarden Euro im Jahr und wächst um 20% jährlich. Die
Luftfahrt und Rüstungsindustrie schafft viel mehrachsige schnelle
NC-Fräsmaschinen und stehende Bearbeitungszentren. Viele Betriebe werden
z.Z. modernisiert. Der Einsatz
der NC-Steuerung an WZM in China ähnelt der Entwicklung in Japan am Ende
der 70er Jahre und USA Ende der 80er Jahre und betrug im Jahr 2001 im Bezug
auf Stückzahl 9,1% und im Bezug auf Wert 22,7%. Eine ähnliche bis
schnellere Entwicklung wie in Japan und USA in den darauffolgenden Jahren
wird in China erwartet. -- Der Originalbericht kann unter 33.5 gegen eine Kostenpauschale
angefordert werden: 240 Euro für deutsch, ca. 6 Seiten oder 30 Euro
für chinesisch, 3 Seiten. 6. Marktbericht: Schleifmaschinen in
China Im Jahre 2001 produzierten 30 Fabriken in China
11 000 Schleifmaschinen, 37,1% mehr als 2000, davon 1 000 NC- gesteuert.
Gleichzeitig werden 10 000
Schleifmaschinen importiert, davon 1 315 NC-gesteuert, ein Anstieg von 77,6%
im Wert. Die Besonderheiten des Marktes sind: Der Einsatz
von NC-Steuerung wächst ständig. Viel Varianten werden benötigt,
aber Universal-Schleifmaschinen bilden nach wie vor das Rückgrat der
Branche. Namhafte Marken werden gepflegt und beachtet. Lieferzeiten sind
wichtige Anschaffungsargumente, da Lieferung vom Lager nicht mehr wie
früher üblich ist. Für 2003 wird ein Wachstum des Marktes
von 10% prognostiziert, der
Anteil von NC-Schleifmaschinen wird 12-15% in Stückzahl und 24-30% im Wert
betragen. -- Der Originalbericht kann unter 33.6 gegen
eine Kostenpauschale angefordert werden: 200 Euro für deutsch, ca. 5
Seiten oder 30 Euro für chinesisch, 3 Seiten. 7. DMG baut eine Zweigfabrik in
Shanghai Mit Als 11. Fabrik
für Werkzeugmaschinen der Gruppe Gildemeister und 1. Betrieb
außerhalb Europas hat DMG Anfang Februar 2003 angefangen, in Shanghai
ein Werk zu bauen. Auf einem Werksgelände von 15 000 qm wird DMG in der
1. Phase 3 Millionen USD
investieren. Dort sollen Werkzeugmaschinen zusammengebaut und ausgestellt
werden. Für den Markt in China und Asien sollen auch Maschinen gebaut
werden. Vorgesehen sind monatlich 20 Werkzeugmaschinen CTX 310 und stehende
Bearbeitungzentren DMC 64V. Die Gruppe peilt 2003 einen Weltumsatz von 1 Mrd.
Euro an, in China 50 Mio Euro. 8. Chongqing
wird jährlich 83 Mio Euro Werkzeugmaschinen kaufen In der
Automobil-Industrie der 30-Millionen-Metropole im Westen Chinas laufen z.Z.
63 Projekte im Bereich Maschinenbau mit einer Gesamtinvestition von 727 Mio
Euro. Dazu werden in den nächsten 3 Jahren jährlich
Werkzeugmaschinen im Wert von 83 Mio Euro angeschafft, vor allem solche mit
NC-Steuerung. 10. In China
liefern 1 000 Teilehersteller 100 Autowerke zu – und VW ist der
Größte Außer VW sind
die Werke der Automobil- und Zuliefer-Industrie meinstens so klein, daß
die Teile sehr teuer sind, weil auch die Mengen kleine sind. Als Folge davon
sind auch die Auto-Preise hoch. So kostet der aus Deutschland ausrangierte,
nun in China in großer Stückzahl gebaute Santana 26 000 Euro. Der
VW-Vorstand Dr. Buchelhofer gibt zu, daß nirgends in der Welt der
Gewinn so hoch ist wie in China. Der Marktanteil von VW schrumpft zwar von
über 50% nun auf 43%, aber der Verkauf kletterte von 359 000 auf 513 000
Autos. Bis zum Jahr 2007 will VW in China 1 Mio Autos verkaufen, mehr als in
Deutschland, der bisherige größte Markt von VW. -- Der Orginalbericht
kann unter 33.10 angefordert werden: 15 Euro für englisch, 1 Seite. 13. Unser
Informationsdienst bietet wertvolle Chinahandelsinformationen Als Marketing Berater im Chinahandel sammeln wir relevante Informationen,
werten sie aus, bereiten sie auf und übersetzen sie auf deutsch, sofern
es sich um originale chinesische Quellen handelt. Diese Tätigkeit ist
sehr aufwendig. Wir bitten unsere Leser, durch kostenpflichtige
Werbeeinträge diese mitzutragen. Wir danken durch weitere
Bemühungen, ihnen nutzliche und interessante Informationen aufzubereiten
und zu präsentieren. 14.
Nützliche Links für den Chinahandel Übersetzung: www.chinesische-uebersetzung.de Chinahandel: www.chinahandel.com
Marketing in aus Chinahandelsinfo
32 5. Chinesen werden verstärkt im Ausland
investieren Mit einer Devisenreserve von 287 Md. USD ist China nach
Japan zum den devisenreichsten Land der Welt avanciert. Zum Ausgleich
ermutigt die Regierung alle
Firmen in China, Devisen für Auslandsinvestitionen zu wechseln. Anstatt
wie bisher nur die Zentralregierung dürfen nun die reichen
Küstenprovinzen Guangdong, Fujian, Jiangsu, Zhejiang und Shandong
Investitionen ins Ausland genehmigen. Peking und Tianjin werden bald folgen. 6.
Fertigmörtel hält Einzug auf den chinesischen Baustellen Erst Ende der 90er
Jahre fingen die Chinesen an, Fabriken für Fertigmörtel zu
errichten. Heute produzieren bereits 300 Werke 1 200 000 t Fertigmörtel
diverser Art und sie finden reißenden Absatz. Außer den
qualitativen Gesichtspunkten ist die Zeitersparnis ausschlaggebend für
die Einführung dieser Baustoffe, da die Bauzeiten immer sehr kurz
gehalten werden. Angesichts der geplanten Volumen im Wohnungsbau von 500 Mio
qm im Jahr 2003 ist der Nachholbedarf noch sehr groß. Die Fabrikationsanlagen und chemischen
Zusätze werden zum großen Teil aus dem Ausland importiert. (Der
Artikel umfasst 4 Seiten und kann angefordert werden: de@mok.de) 8. China baut die größte
Stadt der Welt für Rohstoffe 5 chinesische Firmen
haben kürzlich eine Vereinbarung
getroffen, in Shenzhen eine Stadt nur für industrielle Rohstoffe
zu bauen. Shenzhen liegt nördlich von Hong Kong und ist eine neu erbaute
Stadt im Perlflussdelta, der größten Industriezone der Welt. Diese
Rohstoffstadt soll eine Fläche von 1,5 qkm bedecken und 2,26 Mio qm
bebaute Fläche erhalten. Die Baukosten werden sich auf 313 Mio USD
belaufen. Ab Anfang 2004 werden dort Textilien, Leder, Verpackungsmaterial,
Druckmaterial, elektronische Komponenten und Computerteile produziert und
gehandelt. 60% der Bewohner werden Ausländer und 40% Chinesen sein. aus Chinahandelsinfo
31 China ist ein
sehr großer Markt und eine sehr ergiebige Lieferquelle. Viele Faktoren
erschweren jedoch den Handel mit China. Als Experten im Chinahandel ist die
Mok GmbH in der Lage, diese Handelstätigkeiten leichter und flott zu
machen. Mit Büros in China und Deutschland unterstützen wir seit 20
Jahren deutsche Unternehmen und haben viel zu deren Erfolg im Chinahandel
beigetragen. Gern wollen wir diese Kompetenz einem größeren Kreis
zur Verfügung stellen. Sie können alle
Dienstleistungen zum Chinahandel von uns haben, alles aus einer Hand! <a
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